Die Wahl des Namens

Immer toll ist es, wenn der Name des Charakters von der Übersetzung her zu ihm passt. Oder das totale Gegenteil ist. Ein Beispiel (aus Ergriffen): Brianna heisst übersetzt wirklich die Starke, aber in der Geschichte ist sie die Schwache.
Solche Übereinstimmungen in Geschichten sind immer interessant und zeigen auch, dass du dir etwas überlegt hast, als du den Namen gewählt hast. 
Natürlich kann der Name auch ein anderer Bezug zur Person haben. Zum Beispiel den Geburtsmonat, die Rolle in der Geschichte (die Heldin, der Verschwindende bei Nebencharakteren, die nur einmal vorkommen). In andere Sprachen übersetzt ergibt das meistens einen passenden Namen. 

Neben der Übersetz-Technik der Namengebung ist das Erfinden eines neuen Namens  auch sehr gebräuchlich. Ich mach das meistens so: Zuerst suche ich eine für mich schön klingende Anfangssilbe und häng dann einfach noch ein bis zwei mehr daran. So sind unter anderem Endovio, Rax, Saffin oder Evyra entstanden.

Wenn du einen Namen aussprichst, hat er teilweise einen Klang, der sich nach einer bestimmten Eigenschaft anhört. Für mich hört sich Saffin böse an, Rax frei und lustig, Evyra selbstbewusst. Sprich die Namen einfach einmal laut aus, überlege, wie er klingt und teile ihn so einem Charakter zu.